Antwort Was kostet eine neue Heizung mit Brennwerttechnik? Weitere Antworten – Was kostet eine Brennwertheizung mit Montage
Für eine komplette Sanierung und den Einbau einer Gas-Brennwertheizung inklusive aller nötigen Umbaumaßnahmen müssen Sie bei einem durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhaus etwa 10.000 Euro einkalkulieren.Eine Brennwertheizung arbeitet deutlich effektiver als herkömmliche Gas- oder Ölheizungen. Dennoch handelt es sich aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe nur um Übergangslösungen. Ab 2024 dürfen Öl-Brennwertheizungen nur noch in Kombination mit Erneuerbaren Energien eingebaut werden.Ein neues Gasbrennwertgerät kostet rund 3.500 bis 7.800 Euro. Die Preise, um eine alte Gasheizung im Einfamilienhaus zu erneuern, liegen bei rund 8.000 Euro aufwärts. Ein Einfamilienhaus von Öl auf Gas umzurüsten, kostet rund 10.000 bis 15.000 Euro.
Welche Vor und Nachteile bietet die Brennwerttechnik : Hohe CO2-Emissionen
VORTEILE | NACHTEILE |
---|---|
hohe Effizienz | ab 2024 nicht mehr als alleinige Heizung möglich |
(kostengünstige Anschaffung) | Heizkosten hängen von den Gas- bzw. Ölpreisen ab |
platzsparend | Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland |
auch für unsanierte Gebäude geeignet | hohe CO2-Emissionen |
Kann ich 2024 noch eine Brennwertheizung einbauen
Die neuen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sehen vor, dass ab Ende 2023 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Ab dem 01.01.2024 gilt für Neubauten, dass keine reinen Öl- und Gasheizungen mehr eingebaut werden dürfen.
Kann ich jetzt noch eine Brennwertheizung einbauen : „Auch nach dem 1. Januar 2024 können noch Öl- und Gasheizungen eingebaut werden“, sagt das Wirtschaftsministerium. Das neue Gebäudeenergiegesetz (kurz Heizungsgesetz) will den Einbau von neuen Gasheizungen und anderen fossilen Heizsystemen jedoch beschränken.
Kein generelles Ölheizung-Verbot ab 2024
Fakt ist: Ein generelles Verbot der Ölheizung gibt es nicht. Nach jetzigem Stand sollten alle seit den 1980er Jahren eingebauten Ölheizungstypen (Niedertemperatur- und Brennwertheizungen) weiter betrieben werden können – auch über das Jahr 2024 hinaus.
Vor allem aus Sicht des Klimaschutzes, aber auch aus einer rein wirtschaftlichen Perspektive hat die Gasheizung ihren Zenit längst überschritten. Aktuell gibt es kein generelles Verbot von Gasheizungen, noch ist ein solches geplant. Seit dem 1. Januar 2024 gilt jedoch die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes.
Welche ist die beste brennwertheizung
Testsieger unter den aktuellen Gas-Brennwertthermen
Hersteller | Modelle | Testnote der Stiftung Warentest |
---|---|---|
Viessmann | Vitodens 300-W | 1,7 (Gut) |
Remeha | Calenta 15DS | 1,8 (Gut) |
Brötje | Ecotherm Plus WGB-S 17/20E | 1,8 (Gut) |
Junkers | Cerapur-Eco ZSB 14-3 E23 | 2,0 (Gut) |
Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung kann eine Gasbrennwertheizung auch 20 Jahre oder länger im Betrieb sein. Pelletheizung: Rund 20 Jahre und mehr kann eine Pelletheizung genutzt werden. Doch gerade bei dieser Heiztechnik spielen Wartung und Pflege eine große Rolle.Fakt ist: Ein generelles Verbot der Ölheizung gibt es nicht. Nach jetzigem Stand sollten alle seit den 1980er Jahren eingebauten Ölheizungstypen (Niedertemperatur- und Brennwertheizungen) weiter betrieben werden können – auch über das Jahr 2024 hinaus.
Mit dem Heizungsgesetz kommt spätestens ab Mitte 2028 das Verbot für den Einbau reiner Öl- und Gasheizungen, auch für Bestandsgebäude. Ab 2045 schließen sich dann die letzten Schlupflöcher: Dann dürfen gar keine fossilen Brennstoffe mehr in Heizungen zum Einsatz kommen.
Wie lange sind brennwertheizungen noch erlaubt : Mit dem Heizungsgesetz kommt spätestens ab Mitte 2028 das Verbot für den Einbau reiner Öl- und Gasheizungen, auch für Bestandsgebäude. Ab 2045 schließen sich dann die letzten Schlupflöcher: Dann dürfen gar keine fossilen Brennstoffe mehr in Heizungen zum Einsatz kommen.
Sollte man sich jetzt noch eine neue Gasheizung einbauen lassen : Mit dem GEG-Kompromiss ist der Einbau einer neuen Gasheizung zwar in mehr Fällen möglich, voraussichtlich auch nach 2024 noch, am Enddatum hält die Bundesregierung aber fest: Ab 2045 sollen nach dem bisherigen Entwurf keine Heizungen mit fossilen Brennstoffen mehr betrieben werden dürfen.
Wie lange gibt es noch brennwertheizung
Aber es gibt eine Obergrenze: Spätestens ab 2045 dürfen Heizungen nicht mehr mit fossilem Erdgas oder Erdöl betrieben werden. Bis dahin gilt ein schrittweises Verbot für den Einbau reiner Öl- und Gasheizungen: Seit 2024 sind reine Öl- und Gasheizungen im Neubau verboten (in Neubaugebieten).
FAQ zum Thema Gastherme Kosten
500 – 2.500 Euro, das Gerät selbst kostet zwischen 3.500 und 7.000 Euro. Komplett mit Einbau und allem Zubehör liegen die Kosten für eine neue Gastherme ohne Speicher zwischen 4.800 und 11.000 Euro. Eine Gastherme mit Warmwasserspeicher zwischen 7.000 und 18.000 Euro.Viessmann Gastherme und Gasheizungen: Kosten und Laufzeiten
Einfache, wandhängende Gasbrennwertthermen von Viessmann, zum Beispiel aus der Vitodens-Reihe kosten weniger als 3.000 Euro, ohne Montagekosten. Wer eine Gasheizung mit höherer Leistung benötigt, kann mit Anschaffungskosten von 4.000 bis 6.000 Euro rechnen.
Welche Heizung darf ich ab 2024 noch einbauen : Das neue Gebäudeenergiegesetz, das oft auch als Heizungsgesetz betitelt wird, regelt, dass ab 2024 nur noch Heizungen mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent an erneuerbaren Energien eingebaut werden dürfen.